Markantes Logiernächtewachstum im März 2010
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im März 2010 insgesamt 3,2 Millionen Logiernächte. Das sind 5 Prozent mehr (+153'000 Logiernächte) als im März 2009. Rund 1,9 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste, was gegenüber derselben Vorjahresperiode einem Plus von 6 Prozent (+106'000) entspricht. Die Schweizer Gäste registrierten 1,4 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme von 3,6 Prozent (+48'000).
Von Januar bis März 2010 lag die kumulierte Zahl der Logiernächte bei 9,3 Millionen. Dies entspricht im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einer Zunahme von 1,5 Prozent (+137'000 Logiernächte). Die Gäste aus der Schweiz verzeichneten 4,1 Millionen Logiernächte und damit eine Zunahme um 99'000 Logiernächte (+2,5%). Bei den ausländischen Gästen erreichte die Logiernächtezahl 5,2 Millionen, was einem Plus von 38'000 Logiernächten (+0,7%) entspricht.
Deutlicher Logiernächteanstieg bei den deutschen Gästen
Im März 2010 verzeichnete Europa (ohne Schweiz) gegenüber März 2009 einen Logiernächteanstieg von 87'000 (+6%). Unter allen Ländern registrierte Deutschland mit 48'000 zusätzlichen Logiernächten (+8,3%) die stärkste absolute Zunahme. Belgien und Schweden wiesen ein Plus von je 7000 Logiernächten auf (+10% bzw. +23%), gefolgt von Spanien mit 4700 zusätzlichen Logiernächten (+15%). Demgegenüber verzeichnete Italien mit einem Minus von 4500 Logiernächten (-4,5%) den stärksten absoluten Rückgang aller Länder. Der amerikanische Kontinent registrierte 12'000 zusätzliche Logiernächte (+9%). Die Logiernächtezahl der Vereinigten Staaten nahm um 7200 Einheiten zu (+7,5%). Der asiatische Kontinent generierte 8100 Logiernächte mehr als in derselben Vorjahresperiode (+6%). Mit einer Zunahme von 3800 Logiernächten verzeichnete China (ohne Hongkong) ein Plus von 20 Prozent, gefolgt von der Republik Korea und Hongkong mit einer Zunahme von je 1300 Logiernächten (+19% bzw. +20%). Demgegenüber ging die Logiernächtezahl der Golfstaaten um 2200 Einheiten zurück (-12%). Der Kontinent Ozeanien steigerte seine Logiernächtezahl um 1000 Einheiten, was einem Plus von 9,2 Prozent entspricht. Lediglich der afrikanische Kontinent wies einen Logiernächterückgang auf (-2800 / -11%).
Steigende Logiernächtezahl in den meisten Tourismusregionen
Bei den Tourismusregionen registrierte Graubünden im März 2010 mit 47'000 zusätzlichen Logiernächten (+6,9%) die stärkste absolute Zunahme gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Region Zürich und Genf folgen mit einem Plus von 32'000 (+8,7%) bzw. 21'000 Logiernächten (+8,9%). Das Wallis verbuchte 20'000 (+4%) und die Zentralschweiz 17'000 (+8%) zusätzliche Logiernächte. Demgegenüber musste das Tessin mit 7000 Logiernächten weniger als im Vorjahr den deutlichsten Rückgang hinnehmen (-5,2%).
