Leichter Rückgang der Logiernächte

Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im November 2011 insgesamt 1,8 Millionen Logiernächte, was gegenüber November 2010 einer leichten Abnahme von 0,2 Prozent (-3000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 939'000 Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 2 Prozent (-19'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland generierten 835'000 Logiernächte, was eine Zunahme von 2 Prozent bedeutet (+16'000 Logiernächte).

Von Januar bis November 2011 kumuliert sich die Zahl der Logiernächte auf 33,1 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 2 Prozent (-659'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die ausländische Nachfrage registrierte 18,5 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 3,3 Prozent (-626'000 Einheiten). Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 14,7 Millionen Logiernächte und damit eine Reduktion um 0,2 Prozent (-34'000 Logiernächte).

Logiernächterückgang bei den Gästen aus Europa und Amerika, Anstieg bei den asiatischen Gästen im November 2011

Im November 2011 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Europa (ohne Schweiz) einen Logiernächterückgang von 30'000 Einheiten (-4,4%) gegenüber November 2010. Deutschland verbuchte ein Minus von 19'000 Logiernächten (-8,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Frankreich mit einem Rückgang von 4300 Logiernächten (-5,3%), die Niederlande (-2700 / -11%), das Vereinigte Königreich (-2400 / -3,3%) sowie Belgien (-2200 / -12%). Demgegenüber verzeichnete Russland ein Plus von 1500 Einheiten (+5,4%). Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Rückgang um 3900 Logiernächte (-3,3%). Mit 2900 Logiernächten weniger (-3,6%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Abnahme dieses Kontinents.

Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent erhöhte sich um 15'000 Logiernächte (+11%). China (ohne Hongkong) legte um 11'000 Logiernächte (+38%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischer Herkunftsländer auf. Es folgen die Republik Korea mit einem Logiernächteplus von 2500 Einheiten (+31%) und die Golf-Staaten mit einem Wachstum von 2100 Einheiten (+11%). Demgegenüber verzeichnete Japan einen Rückgang von 670 Logiernächten
(-4,1%). Der Kontinent Ozeanien wies ein Minus von 510 Logiernächten (-4,9%) auf, während der afrikanische Kontinent eine Zunahme von 310 Logiernächten (+1,4%) verbuchte.

Unterschiedliche Entwicklung in den Tourismusregionen

Unter den dreizehn Tourismusregionen registrieren sechs Regionen ein Minus der Logiernächte im November 2011 gegenüber November 2010. Das Wallis verzeichnete mit einem Minus von 9300 Logiernächten (-8,7%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Es folgen das Genferseegebiet (Waadtland) mit einer Abnahme von 8100 Logiernächten (-4,9%) und die Region Bern mit einem Minus von 7500 Einheiten (-6,3%). Graubünden verbuchte 5500 Logiernächte weniger (-6%). Demgegenüber verzeichnete das Berner Oberland mit einem Plus von 8000 Einheiten (+8,3%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen die Region Basel mit einer Zunahme von 6400 Logiernächten (+5,1%) und die Region Luzern / Vierwaldstättersee mit einem Wachstum von 6000 Einheiten (+3,7%).

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