Interessensvertretung
an erster Stelle
Mit dem Ziel, die Tourismuswirtschaft gegenüber der Legislative und Exekutive zu vertreten, priorisiert der STV die tourismuspolitische Interessensvertretung an erster Stelle seiner strategisch-operativen Tätigkeiten. Zuständig für eine touristische Gesamtsicht und strategisches Denken, zeichnet sich für den STV dabei eine komplexe integrierende Aufgabe in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Branchenpartnern des Tourismussektors ab. Er fokussiert dabei auf die Anliegen direkter und indirekter Interessensbereiche:
- Direkte Tourismuspolitik umfasst alle tourismusspezifischen Aktionen, die hauptsächlich oder ausschliesslich aus dem Tourismus heraus begründet werden.
- Indirekte Tourismuspolitik umfasst all jene Massnahmen, die nicht in erster Linie den Tourismus zum Gegenstand haben, diesen aber als Wirtschaftszweig massgeblich tangieren. Indirekte Tourismuspolitik kann somit Konjunkturpolitik, Währungspolitik, Regionalpolitik, Verkehrspolitik, Bodenpolitik, Umwelt-/Energiepolitik, Kulturpolitik und anderes mehr sein.
Vernetztes, branchenübergreifendes Lobbying
Der Schweizer Tourismussektor bildet auf Basis der unterschiedlichen involvierten Branchenbereiche kein homogenes Branchenbild wie beispielsweise die Landwirtschaft. Deshalb ist die branchenübergreifende Vernetzung der Lobbying-Aktivitäten gegenüber Regierung und Verwaltung von zentraler Bedeutung. Mit dem Vertrauen der über 600 Mitglieder aus Branchen- und Fachverbänden, national tätigen Tourismusunternehmungen, Kantonen, Gemeinden, regionalen und lokalen Tourismusorganisationen, Destinationen, Beherbergungs- und Restaurationsbetrieben, Verkehrsunternehmungen, Finanz- und Versicherungsdienstleistern, Bildungsinstitutionen und weiteren touristischen Leistungserbringern informiert der STV über die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft, koordiniert die Meinungsbildung in sachpolitischen Fragen, Vernehmlassungen und Anhörungen der verschiedenen Bundesämter, erarbeitet Stellungnahmen, bringt sich möglichst frühzeitig in die Gesetzgebungsprozesse ein und fasst politische Parolen zu Abstimmungsgeschäften.
Der STV trägt mit seinen Lobbying-Aktivitäten seit Jahren erfolgreich zur Sicherung der finanziellen Instrumentarien in der internationalen Nachfrageförderung, Innovations- und Qualitätssicherung bei. Er nimmt Einfluss auf die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen, mit denen sich die Tourismuswirtschaft auch indirekt konfrontiert sieht, und versucht, diese möglichst optimal ausgestalten zu lassen.




