18:0 gegen ein radikales Rauchverbot
Der Vorstand des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) sagt NEIN zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» vom 23. September 2012. Die geltenden gesetzlichen Regelungen erlauben differenzierte Angebote. Sie nehmen Rücksicht auf die Anliegen der Nichtraucher wie auch der Raucher. Das Ziel der Initianten kommt in unnötiger, übertriebener Weise einer Bevormundung gleich.
Das Gastgewerbe hat sich seit wenigen Jahren in unternehmerischer Eigenverantwortung auf neue gesetzliche Rahmenbedingungen eingestellt. Es werden erhebliche Investitionen getätigt und Nichtraucherbetriebe, Raucherbetriebe und Kombinationsvarianten mit Fumoirs geführt. In idealer Weise kann auf die Bedürfnisse von Konsumenten, Arbeitnehmenden und Arbeitgebern eingegangen werden.
Klares NEIN
Der Vorstand des Schweizer Tourismus-Verbandes fasste nun mit 18:0 Stimmen und 2 Enthaltungen die NEIN-Parole zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» vom 23.9.2012. Der angestrebte Schutz ist bereits gewährleistet. Es wurden Standards gesetzt, die in Kantonen in individueller Art und Weise gar noch verschärft werden können. Der massive Eingriff in die persönliche Freiheit und die damit verbundene Bevormundung ist bedenklich und präjudiziert weitere Verbote und Vorschriften.
Für die Initiative besteht schlicht kein Bedarf. Sie schadet zudem der Wirtschaft und dem Gewerbe. Mario Lütolf, Direktor der Schweizer Tourismus-Verbands, dazu: «Die Initiative schiesst weit übers Ziel hinaus.»




