Logiernächtezahl ist im November stabil geblieben

Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im November 2015 insgesamt 1,9 Millionen Logiernächte, was gegenüber November 2014 einem stabilen Resultat (+1700 Logiernächte / +0,1%) entspricht. Insgesamt 998’000 Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einer Zunahme von 0,7 Prozent (+7300 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland generierten 871’000 Logiernächte, was einen Rückgang von 0,6 Prozent bedeutet (-5600 Logiernächte). Dies sind die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Von Januar bis November 2015 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 33,1 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 0,7 Prozent (-246’000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die ausländische Nachfrage registrierte 18,2 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 1,5 Prozent (-269’000 Einheiten). Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 14,9 Millionen Logiernächte und damit ein stabiles Resultat (+23'000 Logiernächte / +0,2%).

Anstieg der asiatischen Logiernächte, Rückgang der europäischen Nachfrage

Im November 2015 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Asien einen Zuwachs um 24'000 Logiernächte (+12,6%) gegenüber November 2014. Die Golfstaaten legten um 6300 Logiernächte (+25,5%) zu und wiesen damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf. Es folgen China (ohne Hongkong) mit einem Logiernächteplus von 5100 Einheiten (+8,5%) und die Republik Korea mit einem Wachstum von 4500 Einheiten (+33,4%). Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 5600 Logiernächte (+4,7%). Mit 5200 zusätzlichen Logiernächten (+6,4%) verbuchten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

Bei den Gästen aus Europa (ohne Schweiz) resultierte ein Logiernächterückgang von 28’000 Einheiten (-4,3%). Deutschland verbuchte ein Minus von 11’000 Logiernächten (-5,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 7800 Logiernächten (-26,0%), Frankreich (-6500 / -8,1%) sowie Italien (-2200 / -3,5%). Demgegenüber verzeichnete das Vereinigte Königreich ein Plus von 4600 Einheiten (+6,3%). Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Steigerungen von 5000 (+23,2%) bzw. 1200 Logiernächten (+11,8%).

Logiernächterückgang in den meisten Tourismusregionen

Neun der vierzehn Tourismusregionen verbuchten im November 2015 gegenüber November 2014 einen Logiernächterückgang. Das Wallis verzeichnete mit einem Minus von 9700 Logiernächten (-9,0%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Graubünden registrierte eine Abnahme um 9100 Logiernächte (-10,2%) und die Ostschweiz ein Minus von 4500 Einheiten (-3,6%). Demgegenüber verzeichnete Genf mit einem Plus von 20’000 Einheiten (+9,1%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen das Tessin mit einer Zunahme von 5200 Logiernächten (+6,4%) und das Berner Oberland mit einem Wachstum von 4900 Einheiten (+4,3%).

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