JA zur Kandidatur Olympische Winterspiele Schweiz 2022

Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst die Leistung von Beiträgen des Bundes an die Kandidatur und Durchführung der Olympischen Winterspiele 2022. Er regt in seiner Stellungsnahme an, dass die zu erwartenden Effekte der Spiele auch über den Zeithorizont 2013-2022 hinaus noch transparenter und konkreter ausgearbeitet werden.

JA ZU DEN BEITRÄGEN DES BUNDES

Der Schweizer Tourismus-Verband begrüsst die Leistung von Beiträgen des Bundes an die Olympischen Winterspiele 2022. Er stellt sich damit hinter die Absicht, die Kandidatur zu unterstützen und damit erst möglich zu machen. Die eingesetzten Mittel sind als ebenso vielversprechende, wie lohnende Investition, Initialzündung und Anschubfinanzierung zu verstehen. Die Branche hat sich seit Einsetzen der Diskussionen befürwortend zur Projektanlage geäussert und sich von einer Fokussierung auf «Wurzeln, Werte und Weitsicht» (Bundesrat Maurer) überzeugen lassen. Es steht ausser Zweifel, dass die durch die schwierigen Rahmenbedingungen hart geprüfte Tourismuswirtschaft die damit verbundenen Chancen erkennt. Sie braucht dieses Zeichen des Vertrauens in die Zukunft des Wintersports. Sie wird tatkräftig mitinvestieren und Verantwortung übernehmen für den von Nachhaltigkeit in allen Dimensionen geprägten Umgang mit den unvergleichlichen und so wertvollen Natur- und Landschaftsressourcen.

KONZEPT NACHHALTIGKEIT, INNOVATION UND VERMÄCHTNIS (NIV)

Der STV engagiert sich auf Basis der in 2009 erarbeiteten „Nachhaltigkeits-Charta des Schweizer Tourismus“ in verschiedenen Projekten und in der Institutionalisierung des Erfahrungsaustausches aller involvierten Partner. Er soll deshalb in die NIV-Konzeptarbeiten einbezogen werden. Idealerweise werden die von der «Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz» (Bericht Bundesrat vom 18.6.2010) getragenen Umsetzungsprogramme (SECO, Ressort Tourismus vom 27.2.2012) mit den NIV-Zielsetzungen abgestimmt. Der STV regt zudem an, dass die zu erwartenden wirtschaftlichen Effekte der Spiele auch über den Zeithorizont 2013-2022 hinaus im Bericht noch transparenter und konkreter ausgearbeitet werden.

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