Qualitäts-Programm 2017+

Outputorientiert, flexibel und individuell – so wird sich das neue Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus ab 21. März 2017 präsentieren.

»  Das Programm ist weiterhin in drei Stufen aufgebaut.
»  Nicht mehr Input, sondern Output vorgegeben. 
»  Empfehlungen zum Übergang (pdf, 418 kb)

Die Wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Aufbau
•  Ein Direkteinstieg ist auf allen drei Stufen möglich.
•  Pro Stufe werden eine gewisse Anzahl Module / Themenbereiche vorgegeben.
•  Die Themen sind in Pflicht- und Wahlmodule unterteilt.
•  Zu allen Modulen sind Anforderungen definiert.
•  Die Anforderungen können entweder mit eigenen, bereits vorhandenen Instrumenten und
    Dokumenten, oder vom Q-Programm angebotenen Online-Instrumenten erfüllt werden.    

Stufe I
•  3 Pflichtmodule + 1 Wahlmodul

Stufe II
•  4 Pflichtmodule + 2 Wahlmodule

Stufe III
•  Äquivalenzanerkennung ISO 9001, EFQM etc.

Wahlmodule
•  Die Wahlmodulpalette steht allen Stufen zur Verfügung, bietet individuelle Themen und ist
    erweiterbar.

Preise
•  Die Preise werden im Q-Programm 3.0 noch vorteilhafter: Die Prüfgebühren (für Pflicht- und  
    Wahlmodule) bewegen sich auf Stufe I im gleichen Rahmen wie bisher. Die Stufe II wird 
    günstiger und auch die Preise für die Q-Coach und Trainer-Kurse sinken!

Schulung
•  Fakultativ, sofern gewisse Vorkenntnisse vorhanden sind.
•  Grundlagen (auch im Selbststudium zu erarbeiten) + anwendungsorientierter Workshop

neue Inhalte ab 2017

Der STV wird das neue Programm am Labeltag am 17. November 2016 lancieren. Es tritt Ende März 2017 in Kraft. Bis dahin finden Kurse und Auszeichnungen mit den bisherigen Inhalten statt. Wer vor der Umstellung ausgezeichnet wird, kann während der 3 Jahre seiner Auszeichnung nach dem bisherigen Prinzip arbeiten und danach ins neue System umsteigen. Es werden flexible Verlängerungen und Übergangslösungen angeboten.

Grösstmögliche Flexibilität für QI und QII

Auf der Stufe I wird der Blick der Gastfreundlichkeit und Mitarbeiterorientierung geschärft und es werden weiterhin Serviceketten und Aktionspläne erstellt. Neben 3 Pflichtmodulen muss 1 Wahlmodul gewählt werden.

Auf der Stufe II liegt der Fokus auf der Führungs- und Betriebsanalyse, dem Feedback- und Angebotsmanagement, einer Umweltanalyse sowie dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Neben 4 Pflichtmodulen müssen 2 Wahlmodule gewählt werden.

Mit den Wahlmodulen wird den teilnehmenden Betrieben die Möglichkeit geboten, Themen individuell nach Ihren Bedürfnissen und Interessen auszuwählen. Die Wahlmodulpalette wird laufend erweitert und enthält zu Beginn Anforderungen zu Themen wie Erlebnisqualität, Kooperationen und Schnittstellen, Gastfreundschaft oder Erfahrungsaustausch.

Das QIII wird weiterhin als Äquivalenzanerkennung zu einer ISO 9001-Zertifizierung, dem EFQM-Modell oder dem Nachhaltigkeits-Label ibex fairstay verliehen.

Weiterführende Informationen