Der Tourismus ist gefordert!

Der Wirtschaftszweig Tourismus hat verschiedene Herausforderungen zu meistern. Turbulenzen im Reise- und Ferienverhalten fordern die Tourismuswirtschaft permanent heraus, flexibel und rasch im harten weltweiten Wettbewerb der Destinationen zu agieren:

Globalisierung

Die Angebote gleichen sich durch die Globalisierung immer mehr an und werden austauschbarer. Die Menschen reagieren darauf mit einem verstärkten Wunsch nach Authentizität: Echte Erlebnisse, Tradition, typische Produkte, eigenständiges Design, Natürlichkeit und Brauchtum werden neu interpretiert und zum grossen Gegentrend.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Hauptmärkten und Währungsschwankungen bleiben die zentralen Einflussfaktoren auf die Tourismusentwicklung in der Schweiz. Die Finanzkrise wird sich auch auf den Tourismus auswirken – erst allmählich wird die Weltwirtschaft aus der Rezession finden.

Politik

75 Prozent aller ausländischen Gäste stammen aus der Europäischen Union. Die Schweizer Europapolitik (z.B. «Schengen») hat deshalb direkte Auswirkungen auf die touristische Entwicklung.

Gesellschaft

Besonders in westlichen Märkten ist Nachhaltigkeit zu einem breiten Gesellschaftstrend geworden. Das Bedürfnis nach ökologischen Reisen und intakter Natur wächst. Der «grüne Gast» sucht jedoch nicht Entbehrung.

Demografie

Vier Fünftel unserer Gäste stammen aus Ländern mit stark alternder Bevölkerung – die Gäste in der Schweiz werden somit tendenziell älter. Dies hat Auswirkungen auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste und somit auf das Angebot.

Klimawandel

Die mittlere Temperatur wird in den kommenden Jahrzehnten ansteigen – das zeigen alle Studien. Im Sommer wird es dadurch mehr Trockenheit geben, im Winter mehr Niederschläge – in tieferen Lagen als Regen, in höheren Lagen als Schnee. Die Schneesicherheit der Winterstationen nimmt mit der Klimaänderung ab.

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